Sonntag, 29. Mai 2016

Carlexa wieder vereint - Teil 2

Nun ist unsere lang geplante Reise schon wieder vorbei und ich sitze am Flughafen von Luleå. 
Unsere kleine Schweden(Rund)Reise kam uns immer wie ewig weit weg vor - das Anfang vom Ende. Ja, genau so ist es nun auch. Weniger als ein Monat bis zum Abflug und uns allen ist bewusst, dass die letzten vier Wochen nicht schleichen werden, sondern wohl eher nur so davon rennen werden...



Doch zu unserem zweiten Teil der Reise!
Am Dienstag Nachmittag ging unser Nachtzug nach Boden - insgesamt 12 Stunden Zugfahrt. Auch, wenn es keiner so ganz verstehen konnte, wir haben es mit Absicht so gewählt und uns gefreut. 
Tja und so saßen wir eben 12 Stunden an unserem Platz mit Fenster und Tisch - zum Glück hatten, wir nach zwei-drei Stunden den gesamten Vierer-Platz für uns. 
Proviant hatten wir reichlich dabei, da wir auch vormittags noch Pizzamuffins gebacken hatten. Die Zeit vertrieben wir uns mit erzählen, Blogs bearbeiten, malen, essen und Netflix schauen. Und als wir langsam müde wurden haben wir versucht es uns so gemütlich zu machen, wie es eben auf einem Zugplatz sein kann. Schon auf der Zugfahrt zeigte mir Schweden, wie Sommernächte aussehen - hell. Den im Norden von Schweden, wird es einfach so gar nicht mehr dunkel nachts.
Ansonsten sind wir vor allem durch endlos-scheinenden Nadelwäldern gefahren und manchmal an einem kleinen See vorbei gekommen.
Als wir dann frühs kurz vor sechs abgeholt wurden, waren wir recht müde, da die Sachen mit "im-Zug-schlafen" doch nicht sooo leicht war... 
Doch auf der Fahrt zu Caros Gastfamilie haben wir tatsächlich einen ELCH gesehen! Er ist vor uns über die Strasse gelaufen und dann im Wald stehen geblieben, so dass wir uns gegenseitig angestarrt haben :)
Den Rest des Tages haben wir dann geschlafen und abends nur einen kleinen Spaziergang gemacht. 

Zu Hause bei Caro :)
Am nächsten Tag sind wir rein nach Boden gefahren und sind kurz durch die belebten Straßen der Kleinstadt gelaufen, bevor den Bus nach Luleå genommen haben. 
Dort haben wir den Tag in der Innenstadt und am Hafen verbracht und den schwedischen Sommer genossen. In Luleå haben wir auch übernachtet - bei Caros Area Rep (Betreuer von YFU vor Ort für einen als Austauschschüler). 
Am nächsten Tag sind wir ins technische Museum, welches wirklich toll war! Und dann zurück nach Boden, was durch die (schlechten) Busverbindungen nicht so leicht war :D 
Dort hatten wir einen Myskväll mit Caros Kirchen-Kindergruppe. Das war wirklich richtig schön - fünf Mädels plus drei "Betreuer" - erst eine Schnitzeljagt für die Kids, dann Film schauen mit Chips und Süßigkeiten. Übernachtet haben wir alle zusammen auf auf Luftmatratzen und Schlafsäcken.
Am Samstag waren wir auch noch auf einem Flohmarkt und sind dann wieder zu Caro heim gefahren, da haben wir den Nachmittag recht ruhig verbracht und das Abendessen mit zubereitet. 
Am Abend hat mir Caro noch die Haare geschnitten! Ich wollte schon seit längerem zum Frisör um die Spitzen (und ein bisschen mehr) schneiden zu lassen, doch da Caro sehr geübt und geschickt im Haare schneiden ist, hat sie mir freundlicher weise noch die Haare geschnitten. 
Auch, wenn ich anfangs verunsichert war (was ich IMMER beim Frisör bin), liebe ich nun meine kürzeren Haare! Fotos werden bestimmt noch folgen!


Ich als Astronaut im technischem Museum
Lunch mit Caro am Hafen in der Sommersonne!
#wasgibtesbesseres?
Insgesamt waren diese zehn Tage einfach eine wunderbare Auszeit! Caro ist mir so ans Herz gewachsen und einfach eine Mensch auf den ich zählen kann. Wir können einfach super zusammen erzählen, lachen, uns über die gleichen Sachen aufregen oder auch einfach mal schweigen :)
Danke das es dich gibt Caro 
Caro hat auch das ganze Wochenende an ihrem Blog gearbeitet und war super fleißig, schaut gerne mal bei ihrem Blog Buntamante vorbei!!!

Eure Alexa ❤

Kommentare:

  1. Wenn du dich mit anderen Deutschen, zum Beispiel Caro, in Schweden triffst, sprecht ihr dann Deutsch oder Schwedisch miteinander?
    Interessiert mich gerade irgendwie :D

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    1. Ja, man versucht am Anfang irgendwie eben viel auf schwedisch zu reden, aber man wechselt dann doch recht oft zurück ins deutsche.
      Aber es ist einfach so ungezwungen, man sagt, dass was man denkt einfach auf der Sprache, auf der es sich besser anfühlt - egal ob schwedisch oder deutsch. Und sobald noch andere Personen im Raum sind, haben wir auch immer schwedisch gesprochen :)

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